O-Yoroi - Die frühe Rüstung

Mit dieser Rüstungsform nahm die japanische Rüstung der Samurai ihren Anfang. Die O-Yoroi ist die Rüstung der Kamakura-Zeit von 1185 bis 1333. Zu dieser Zeit war in Europa das Mittelalter auf einem Höhepunkt angekommen. Es war die Zeit der Kreuzzüge. 

In Japan begann zu dieser Zeit der Aufstieg der Samurai, deren einzelne Clans um Macht und Einfluß in Japan stritten. 1160, als bei der Heiji-Rebellion die Taira und die Minamoto gegeneinander kämpften, wurde Minamoto no Yoshitomo getötet. Damit ging die Macht an den Schwertadel über, die fortan Japans Geschichte prägten. 1185 wurden die Taira von den Minamoto übrigens endgültig besiegt.

Minamoto no Yoritomo, Yoshitomos Sohn indes wurde 1192 vom Shogun mit dem erblichen Titel Seii Taishogun ausgezeichnet. Er übernahm die Regierungsgeschäfte in Kamakura. Statt das bestehende System zu vernichten setzte er militärische Elemente an Schlüsselfunktionen. Damit lag die Macht in Japan nun ausschließlich in den Händen der Bushi, der Kriegerfamilien.

Es waren spannende Zeiten in Japan, die auch ein Umdenken in der Kriegsführung mit sich brachten. Der jetzt erstarkende Ritterstand entwickelte die Rüstung weiter, und die O-Yoroi, und damit der Urahn der Samurairüstung, betrat das Schlachtfeld.

Optimiert war die Rüstung auf die Bedürfnisse der frühen Samurai, die, meist beritten, mit dem Bogen statt dem Schwert kämpften. So bekam die Rüstung ihren fast quadratischen Querschnitt in der Kastenbrust, die in neuer Bauweise aus Schuppen mit Metall und Leder gebaut wurde. Der Tellerhelm war gut geeignet, um die Bogensehne nicht zu behindern.

Die talentiertesten Handwerker von Iron Mountain bringen eine Rüstung dieser Zeit zurück. 

Nur Taisho-Klasse, alle Optionen in Farbe und Ausführung, und natürlich ist eine Maßfertigung kein Problem.